Dienstag, 19. August 2008

Mein Gott ist groß...!!

Mein GOTT ist groß...!!!

Ich hab von einigen Leuten in der letzten Zeit mitbekommen, das sie frustriert sind. Frustriert, weil GOTT scheinbar so wenig tut. Weil wir so wenig sehen. Weil sie enttäuscht sind.
Ich zähl mich gelegentlich auch irgendwie dazu.
Am Dienstag hab ich den Rundbrief vom Nari gelesen und er freut sich einfach nur riesig über jeden, der seinen Weg zu JESUS findet und über jeden, mit dem er auch nur über IHN reden kann. – Und ich...? Mein Gedanke war eigentlich: 2... nur 2..... und so viele, die es nicht hören... es nicht verstehen.... es nicht annehmen....
Ich ertappe mich bei Gedanken, die mir richtig Angst machen:
„Welchen Sinn hat das alles hier, was wir hier machen?“
„Was bringt es, wenn es so wenig Frucht trägt?“
„Warum müssen ausgerechnet wir diesen Weg gehen und andere machen es sich bequem, ohne auch nur den Hauch eines schlechten Gewissens zu haben?“
Und noch ganz anderes an beschissenen Gedanken....
Wir haben leider nicht nur einen der für uns ist, JESUS, sondern leider auch einen, der auf´s übelste gegen uns ist. Der alles versucht um uns zu Fall zu bringen.
Selbst bei JESUS ist er davor nicht zurück geschreckt.
Er hat`s direkt versucht, als er in der Wüste war und ihm die Welt zu Füßen legen wollte (Matthäus 4,8), oder durch Menschen, wie JESUS am Kreuz hing und die Leute die vorbei kamen ihn verspottet haben, und ihn aufforderten, vom Kreuz zu steigen. (Matthäus 27,42)
Es wär so viel einfacher und bequemer gewesen. Und so einfach für ihn. Wie ein Fingerschnipsen. Nicht mehr. Und alles wäre vorbei gewesen. Keine Schmerzen mehr. Kein Spott mehr. Kein Ferne vom Vater.
Aber was wäre der Preis gewesen?
Kein Mensch wäre gerettet worden....
Aber es wäre so viel einfacher gewesen...

Diese Gedanken ziehen mich runter. Bis in den tiefsten Keller der Gefühle.
Und in diesem Gefühlssumpf kann mer sich auch schon mal ganz schön suhlen. Wie en kleines Schweinchen im Dreck. Schööön drin wälzen. *grunz* *oink* *grunz*
Raus kommen is da net so einfach.

Der Teufel bewirft uns gerne mit diesem Dreck, weil er weiß, das er Erfolg damit hat.
Fuck! Und wie viel Erfolg der damit hat!
Da kommt mir die Galle hoch, wenn ich seh, was der damit anrichtet!
Und das Ziel was er damit hat is ziemlich klar:
Er will uns demotivieren. Lähmen. Zerstören.
Hindern, das zu tun, was wir tun sollten.
Das zu erfahren, was wir erfahren sollten.
Will verhindern das wir Werkzeuge sind, das wir echt sind, das wir beten, das wir handeln.
Weil das seine Pläne durchkreuzt.
Und weil er es hasst.
Er hasst uns. Und noch viel mehr DEN, der uns geschaffen hat, weil ER uns geschaffen hat. Weil GOTT uns liebt und wir als GOTTes Kinder sogar über den Engeln stehen. Er ist eifersüchtig, wie die Sau. Und er lacht sich kaputt, wenn wir versagen, und er es GOTT unter die Nase reiben kann.
Darum geht es ihm in erster Linie. GOTT zu dissen. Zu zerstören, was ER liebt.
Wir sind quasi Kollateralschäden, bei seinem Versuch, GOTT in´s Gesicht zu schlagen.
Und er wird alles tun um Niederlagen, wie bei Hiob, zu vermeiden.
Auch en sehr geniales Buch der Bibel. Schwer verdauliche Kost, aber es verdammt gut. Ich würd´s nur net als erstes lesen. Könnte Magenverstimmung geben.
Rülpsen und furzen net ausgeschlossen.

Ein Glück is dat kein konstanter Zustand.
Bei einem vielleicht weniger und dem anderen mehr.
Kennen tut`s aber jeder.
Aber warum passiert so eine Scheiße...!?!?


Soviel ist klar:
Der Teufel greift den zuerst an, der ihm quer kommt. Je mehr ich ernst mache mit JESUS, desto mehr werde ich auch den Angriffen vom Teufel ausgesetzt.
Wie ein Infanterie-Soldat. Je näher ich der Front komme, desto mehr und heftiger werden die Einschläge um mich herum.
Aber nur hier kann ich kämpfen. Nur hier bin ich Sinnvoll.
Und im Krieg sind die Ziele am begehrtesten, wo am meisten Schaden angerichtet werden kann.
Satans Feind ist GOTT. Und SEIN wertvollstes sind wir, seine Kinder. Und am meisten schaden anrichten kann er, indem er auf die schießt, die ihm gefährlich werden, weil sie sich von GOTT gebrauchen lassen, wozu auch immer ER will.

Aber warum gelingen ihm diese Angriffe so oft?
Warum fallen wir Anfechtungen zum Opfer und lassen uns davon nieder Strecken?
Warum fallen wir auf solche und andere Lügen vom Teufel rein?
Warum zweifeln wir?
Warum scheitern wir, wenn es darum geht, anderen von JESUS zu erzählen?

Dafür gibt´s mit Sicherheit 3.000.000 und mehr Erklärungen – und ein Punkt - auf den ich heute aber nicht unbedingt hinaus will – ist das wir seine Rüstung nicht anziehen.
In Epheser 6,10 – 20 beschreibt Paulus die Waffenrüstung GOTTes. – Sollte jeder mal durchschmökern und sich en paar Gedanken zu machen. Lohnt sich.
Hat vorletzten Mittwoch im Bibelstammtisch der Thommy als Thema gemacht.
War echt gut. Ich kannte die Stelle zwar, aber hab mir vorher noch net so wirklich Gedanken da drum gemacht. – Vielleicht packt der Thommy das ja ma für´n Samstag in ne kleine Predigt :)

Aber wie gesagt: Die Waffenrüstung ist heute nicht mein Thema.

Ich mach noch mal nen kleinen Ausflug in´s alte Testament. Da bin ich über eine Stelle gestolpert, die es sehr gut beschreibt.
Der Prophet Daniel prophezeit oft in zwei Zeiten. Einmal auf eine Zeit die in unserer Vergangenheit liegt und einmal auf die Endzeit.
Daniel Prophezeit erst über diverse Könige, die kommen und gehen und sich gegenseitig nass machen. Und dann:

An seiner Stelle wird ein Verachteter aufkommen, dem die königliche Würde nicht zugedacht war; aber er wird unversehens kommen und sich durch Schmeicheleien des Königtums bemächtigen.
Daniel 11,21

In der Vergangenheit meint er einen König, der sich etwas hinterfotzig Macht ermogelt hat. Antiochius IV. Epiphanes. Vermutlich einer der, wenn nicht sogar der grausamste König der damaligen Zeit (215 – 164 v. Chr.). Auf die Zukunft bezogen, zielt das ganze eher auf den Antichristen.
Ich les jetz net alles vor, weil ich hier keine Endzeit-Predigt halten will. Dat überlass ich anderen.
In den weiteren Versen schreibt er über diverse Dreckigkeiten und so, mit denen er sich Macht verschafft und versucht GOTT an den Karren zu pissen. Prophezeit über die Entweihung des Tempels in Jerusalem und ähnlichen Scheiß, den er verzapft.
Aber mer kennt das alles irgendwie.
Der Teufel macht genau das gleiche. Er reißt Macht an sich, die ihm nicht zu steht, versucht GOTT an den Karren zu pissen und so weiter.
Was einst gewesen ist, das wird wieder sein, und was einst geschehen ist, das wird wieder geschehen. Und es gibt nichts Neues unter der Sonne.
Prediger 1,9

Und er wird die, welche gegen den Bund freveln, durch Schmeicheleien zum Abfall verleiten;
Daniel 11,32a

Kommt einem bekannt vor, oder? Is doch eine beliebte Masche vom Teufel, einen zuzusülzen und einem alles schmackhaft zu machen, was nicht in GOTTes Sinne ist.
Besonders dann, wenn mer eh grad schwach im Glauben ist, oder irgendwie auf die Schnauze gefallen ist und eh anfällig ist.

die Leute aber, die ihren GOTT kennen, werden fest bleiben und handeln.
Daniel 11,32b


Das ist der Punkt. GOTT kennen.
Wie viel Lügen und wie viel Mist kann der alte Drecksack Luzi in unser Leben pumpen, weil wir GOTT, weil wir JESUS nicht wirklich kennen?

Klar. En paar von uns gehen schon recht lange mit JESUS und kennen IHN wesentlich besser als andere.
Aber einige von uns kennen IHN noch net so lange, oder ham JESUS, wie ich, ne gute Zeit lang auf´s Abstellgleis geschoben.
Und wie bei nem guten Freund, den mer lange net sieht, entfremdet mer sich.
Aber das nutz der Sack aus!

Wie viel einfacher ist es denn, dir Lügen über jemanden zu erzählen, den du net so gut kennst?
Wie viel einfacher ist es denn, dich dazu zu bringen etwas zu tun, von dem du net oder net sicher weißt, was dein Freund/Freundin/Mann/Frau, wer auch immer, darüber denkt?
Und wie viel einfacher ist es, dich zu entmutigen, wenn du nicht weißt, ob dein Freund dir helfen wird?
Oder du nicht weißt, was er überhaupt machen kann?
Oder ob er überhaupt helfen will?

Das ist mit JESUS das gleiche.
Wenn ich IHN nicht kenne, wie soll ich denn dann unterscheiden was über IHN wahr oder gelogen ist?
Wie soll ich dann unterscheiden, was ER gut findet und was nicht?
Wie soll ich mich dann auf IHN verlassen, wenn ich nicht weiß was ER alles tun kann?
Oder ob ER es denn auch tun will...?
Und wie soll ich dann handeln?
Wie soll ich wissen, ob ich gerade JESUS hinterher laufe, oder ner Lüge?

Es ist so wichtig IHN zu kennen.....

In Matthäus 22 wollten en paar Sadduzäer JESUS linken. Die Sadduzäer gehörten zu den Reichen und Oberen in Jerusalem und hatten noch mehr Macht im Tempel, wie die Pharisäern, aber so viel Ahnung von der Thora, vom alten Testament hatten die net wirklich. Die ham net an die Auferstehung geglaubt, net daran, das es Engel oder Dämonen gibt. Und vom alten Testament ham die auch nur die 5. Bücher Mose akzeptiert und geglaubt, das sich GOTT nach der Zeit zurück gezogen hat und sich net mehr sonderlich um dat schert, wat wir hier machen und auch net mehr eingreift.
Schätze ma, die ham den Tempeldienst nur wegen dem Ansehen und der Macht gemacht. Is ja heutzutage auch net so ganz aus der Mode gekommen.
Wie auch immer. Die ham sich gefedert, wegen heiraten, wiederheiraten und Auferstehung und wer kricht denn nu die Frau im Himmel, wenn ihr Mann gestorben is und se wieder geheiratet hat

Aber JESUS antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schriften noch die Kraft GOTTes kennt.
Matthäus 22,29


Und dann erklärt er denen wie´s nu wirklich ist.

Und mit seinem Spruch meinte JESUS denk ich mehr als nur, dat die in der einen Sache falsch lagen. Die Jungs hatten keinen Plan von GOTT. Und dat war net nur in der einen Sache so.
Die wussten nix von GOTT,
nix von dem was sein Wille is,
net zu was ER alles in der Lage ist
und was ER auch tun will.
Die laufen voll vor die Wand.
Und weil´s bei denen net um GOTT ging, sondern um Macht, Ansehen und so – und weil dat alles auf dem Tempel beruhte und net auf GOTT, war´s vorbei damit, als Titus unter Nero, etwas mehr als 30 Jahre später den Tempel in Jerusalem zerstören ließ. Ihr Glaube war nur Religion – und Religion hat noch niemanden gerettet.
Das kann nur JESUS.
Religion ist nicht mal ein lauer Abklatsch von dem was Gott ist...

Es geht nicht darum, möglichst viel Wissen anzuhäufen, mit dem ich protzen kann. Wissen, auf das ich mich verlassen kann, oder so.
Nein.
Es geht um eine Beziehung.
Eine Beziehung zwischen dir und GOTT
GOTT hat uns aus Liebe geschaffen.
ER liebt uns so unglaublich, das ich es nicht mal ansatzweise begreifen kann.
ER hat uns aus Liebe unseren Freien Willen gegeben, damit wir freiwillig zu IHM kommen.
Damit wir SEINE Liebe erwidern.
Um SEINER selbst willen. Nur so funktioniert Liebe. Und nur deshalb nimmt ER das alles in Kauf....

Aber um jemanden wirklich zu lieben, muß ich ihn kennen lernen.
Wenn ich en süßes Mädel sehe, werd ich mich vielleicht in sie VERlieben. Aber wirklich lieben kann ich nur, wen ich kenne.
Und wenn mer jemanden liebt, will mer ihn auch immer mehr kennen lernen.
Will mehr über den anderen wissen.
Wer liebt will auch tun was gut für den anderen ist. Was den anderen freut und glücklich macht – was aber nur geht, wenn ich den anderen kenne.

Wie Schmerzhaft ist es, wenn mer mitbekommt, das der Mensch den mer liebt, Lügen glaubt die er über einen erzählt bekommen hat?
...so fühlt sich GOTT, wenn wir dem Teufel auf den Leim gehen...

Und wie Schmerzhaft, wie zerstörerisch ist es wenn ein anderer Lügen über den erzählt den mer liebt? - Aber genau das macht der Teufel. Er erzählt uns Lügen über GOTT. Und je besser wir IHN kennen, desto einfacher ist es für uns, die Lügen zu durchschauen. Und dem Teufel zu sagen, das er uns mal küssen kann, wo´s bitter schmeckt, weil wir unseren PAPA eben kennen.

Der Teufel will mit aller Macht verhindern, das wir GOTT besser kennen lernen. Weil je besser wir Gott kennen lernen, desto weniger Macht und Angriffsfläche hat er.
Je besser wir IHN kennen lernen, desto stärker wird unsere Liebe zu IHM und umso mehr begreifen wir, was hier in dieser Welt wirklich abgeht.

Wie viele Menschen halten Gott für einen Tyrannen, weil sie IHN nur als Richter kennen und nicht GOTT als liebenden Vater? JESUS als echten Freund?
Verstehen nicht, das GOTT uns net bestraft, wenn wir nen Fehler machen, sondern uns ganz liebevoll wieder auf die Beine helfen will?
Wie viele Menschen haben keine Ahnung wie groß, wie mächtig und heilig GOTT ist, weil sie JESUS nur als guten Kumpel sehen?
Wie viele Menschen begrenzen GOTTES Handeln auf „damals“, und erkennen nicht, das ER immer noch genau so ist wie „damals“?
Wie viele Lügen hat er dir, mir und anderen schon erzählt und wir haben sie gefressen, weil wir IHN nicht kennen?
Wie viel Schaden hat er damit schon angerichtet....?
Wie viel Leid verursacht?

GOTT kennt jeden Atemzug von uns. Alles Gute und alles Schlechte.
Und ER liebt uns trotz all unserer Fehler.

Aber was ist mit dir?
Wie gut kennst du IHN?
Wie groß ist GOTT für dich?

Ich hab mir zwar auch alts mal Gedanken da drum gemacht, aber war net so wirklich mit dem Herz dabei.
Aber dieses Jahr am FreakStock war GOTT wohl der Meinung, das sich da mal was ändern müsste.
Mein Bild von GOTT war halbwegs stabil, aber recht vage. Aber ich hatte mich damit zufrieden gegeben.
Wie in ner Beziehung, die stecken bleibt. Es läuft halt irgendwie, aber es is net so der Kracher. Und das wird sich nur ändern, wenn einer aus diesem Trott ausbricht.
Naja. Dafür musste ER schon sorgen :)
ER hat mir dieses Jahr am FreakStock so krass gezeigt, wie wenig ich IHN kenne....
Mit vielen kleinen Dingen.
Mer geht Nachts zum schiffen an de Hecke, und schaut beim Rückweg in den Himmel und sieht die Sterne. Viel besser als sonst, weil´s kaum ne künstliche Lichtquelle gibt.
Denkt ein wenig nach.... „PAPA.... meinste net du hättest ein bisschen übertrieben...?“
Und mer bekommt nen kleinen Eindruck von SEINER Größe.
Ganz klein.
Und noch durch viele andere Dinge davor und danach, hat ER mir gezeigt, das ich IHN viel zu wenig kenne.
Und das ich auch viel zu wenig Sehnsucht danach habe.
Das war ne Sache, die ging mir schon länger auf en Senkel.
z.B. das ich mich fast dazu zwingen musste, in der Bibel zu lesen, oder zu beten.

Ich muß mich beeilen, wegen was weiß ich – wir schwätzen heut Abend HERR, ja?
Beten? Och net mehr jetz PAPA..... Wir schwätzen morgen.
Und lauter so Sachen.

Ich bin da aus eigener Kraft net weiter gekommen. Net raus gekommen.
Und nach dem einen workshop „GOTTES Stimme hören“ hab ich dann endlich mal für mich beten lassen. Damit ich aus diesem Sumpf endlich raus komme.
Das war schonma der erste Schritt, nur viel gemerkt hab ich am Anfang net.....

Aber Gott hat weiter gemacht.
Egal, ob bei Predigten, oder beim Nightpraise, wenn ich da oder auch nach em FreakStock mit Menschen geredet habe, gebetet habe, oder wo auch immer.
ER hat mir immer mehr kleine Eindrücke von SEINER Größe gegeben und ich hab immer mehr begriffen, wie wenig ich ihn kenne.

Wie wenig ich von SEINER Größe weiß, wie wenig ich von SEINER Macht weiß.
Bis ich irgendwann nur noch mit offenem Mund vor ihm stehen konnte und eigentlich nix mehr sagen konnte.
So klein mit Hut.... aber geborgen bei IHM.

Wie wenig ich von SEINER Liebe weiß, und wie krass seine Gegenwart sein kann,
die mich irgendwann einfach nur noch umgehauen hat.
Bei so vielen kleinen Dingen, wie beim Nightpraise sich einfach in PAPA´s Hand muckeln zu können und das einfach zu genießen. Wie Simon und Alina ihren Frieden mitenander geschlossen haben, wie Marina ihr Ding mit Gott klar gemacht hat. Wie die Vineyard – Jungs gesagt ham: Gott handelt und zwar jetzt. Betet füreinander, für Heilung, (Und ER geheilt hat!!! Marc´s Fuß, Tobi´s Magen.....!) und noch so vieles mehr...
So klein mit Hut.... aber geborgen bei IHM.

wie wenig ich von SEINEM Schmerz weiß....
Sein Schmerz über jeden der verloren geht.
Über Menschen die mir nah stehen und nicht verstehen was abgeht.
Über den ganzen Scheiß, der in der Welt passiert.....
Und das ich und meine kleinen Probleme ihm trotzdem wichtig sind. Das der eine Mensch für den ich gerade bete, nicht einer aus der Statistik ist, sondern das ER weint vor Schmerz und diese Mensch noch viele tausend mal mehr liebt und gerettet sehen will wie ich es jemals könnte.

Wie wenig ich von den Waffen und Werkzeugen weiß, die ER für uns hat.
Wenn ich quasi halb nackt auf dem Schlachtfeld stehe. – Links und rechts hagelt´s Einschläge und meine größte Sorge ist, das einer meinen Pillermann sehen könnte.
Und GOTT net denkt: „Du Trottel!“ sondern seine Hand über mich hält.
Wenn ich versuche jemanden vor´m Abstürzen zu retten, aber das Seil und die Haken vergesse. Und ER wieder nicht denkt: „Trottel!“ sondern einfach meine Hand fest hält und verhindert, das ich abstürze.

Wie wenig ich von SEINER Weißheit weiß und immer wieder versuche eigene Wege zu gehen und dabei immer wieder von IHM eingebremst werden muß, bevor ich auf die Schnauze falle.

Er hat mir nur ein kleines bisschen mehr von sich gezeigt. So viel damit ich Hunger auf mehr bekomme.
Aber trotzdem ist da nur noch ein Gedanke, der übrig geblieben ist: „Mein Gott ist groß!!“

Und es ist nicht nur für uns wichtig das wir Gott kennen, sondern auch für andere.
Weil wie wollen wir denn anderen von jemandem weiter erzählen, den wir nicht kennen?
Dat sind dann so die Story´s die en Kumpel von nem Cousin meiner Urgroßtante in Dortmund-Scharnhorst erlebt hat.
Vielleicht ganz net und für´n Lacher gut, aber wirklich interessieren tut´s keinen.
Aber wenn ich von Dingen erzähle, die ich selbst erlebt habe, sieht das oft ganz anders aus.
Wenn mer Menschen von dem erzählt was mer selbst mit Gott erlebt hat, halten die einen entweder für total bescheuert, oder werden neugierig.

Es ist so wichtig und so genial GOTT mehr und mehr kennen zu lernen.
Damit wir nicht den Lügen vom Teufel auf den Leim gehen.
Damit wir begreifen, was für einen mächtigen PAPA wir haben und Satan dagegen echt abstinkt.
Damit wir begreifen das ER immer für uns da ist. Auch wenn´s sich vielleicht grad nicht so anfühlt.
ER hat´s uns versprochen - Gefühle können täuschen. GOTT nicht.
Damit wir aus dem sicheren bequemen Boot aussteigen und IHM vertrauen lernen.
Und noch so vieles mehr an Gründen.....

Er macht es auf so viele verschiedene Arten und weisen:
Durch die Bibel,
wenn du, wenn ich, Zeit mit IHM verbringe – beim beten, beim Worship, wenn wir unser ganz normales Leben MIT IHM leben.
Durch kleine und krasse Dinge, die ER dich erleben lässt.
Durch andere Menschen die IHN auch kennen.

Wenn du GOTT mehr und mehr kennen lernst, wirst du immer wieder überrascht sein, von IHM. Von SEINER Liebe, von SEINER Macht, von SEINER Weisheit, von SEINER Gnade, davon, wie gerne und viel ER handelt.

Das sollten wir nie vergessen. Auch wenn der Teufel uns das immer schön ausreden will. Vergiss es Luzi! – Mein PAPA is viel größer und krasser als wie du!
Es gibt nichts und niemanden, der auch nur annähern da dran käme.

„Mein GOTT ist groß!“

Und ich kann´s nur jedem an´s Herz legen, der nicht diesen Hunger hat, GOTT mehr und besser kennen zu lernen: Bitte IHN darum! ER will dir doch helfen. ER liebt dich doch!
„....denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.“ Philipper 2,13
Und mach das nicht irgendwann, sondern jetz.
Bitte ihn darum, das du IHN besser kennen lernst, das du mehr mit IHM erleben willst. Oder das du überhaupt erstma Bock da drauf bekommst.
Unser PAPA macht das schon.

„Mein GOTT ist groß!“

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Zum Ende noch en bisschen Seelenfutter :)
König David war einer, der zwar auch ne Menge Mist gebaut hat, aber er war einer, der GOTT echt gut gekannt hat und auch wusste wie gut GOTT ihn kennt.. Und er hat en geniales Talent gehabt das in Worte zu fassen:

Psalm 139
1 HERR, du erforschest mich und kennest mich. 2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehest meine Gedanken von ferne. 3 Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. 4 Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht kennst. 5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. 6 Solche Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch; ich kann sie nicht begreifen. 7 Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht? 8 Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da. 9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, 10 so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten. 11 Spräche ich: Finsternis möge mich decken! so muß die Nacht auch Licht um mich sein. 12 Denn auch Finsternis ist nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht. 13 Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. 14 Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl. 15 Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde. 16 Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war.


„Mein GOTT ist groß!“

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